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Über mich oder Wer schreibt
eigentlich all das Zeug?
Soll ich euch jetzt
mit Daten langweilen? Gut, wenn ihr es nicht anders wollt ... aber ich
fasse mich kurz. Versprochen.
Ich erblickte das
Licht der Welt an einem Sonntag im August 1971, genauer gesagt, am
8.8.1971. Ich bin also ein echtes Sonntagskind - ein Sonnenschein.
Glaubt niemandem, der etwas anderes behauptet!
Ich hatte
schon immer einen gewissen Hang zur Fantasie, das sagen zumindest meine
Eltern. Angesichts meiner Hobbys muss ich ihnen da wohl recht geben.
Rollenspiele, Fantasy-Romane lesen und inzwischen ja auch schreiben.
Viel Freiraum für andere Dinge bleibt da nicht mehr, wenn man bedenkt,
dass ich noch Zeit für die Menschen brauche, die mir wichtig sind, und
die ohnehin schon viel zu kurz kommen. Bis vor Kurzem habe ich meine
Brötchen in einer Bank verdient – ein krasser Gegensatz zu dem, was ich
sonst tue, aber längst nicht so trocken, wie es sich anhört. Seit
September 2007 ist damit allerdings Schluss und ich habe nun Zeit, mich
voll auf das Schreiben zu konzentrieren.
Durch die Schulzeit
habe ich mich so durch gemogelt. Immer mit möglichst geringem Aufwand.
Wenn ich etwas wirklich konnte, war es zu berechnen, wie viel ich für
eine Prüfung oder Schulaufgabe lernen musste, um meinen 3er Notenschnitt
zu halten. Jetzt, da ich meinen Hang zur Schreiberei entdeckt habe,
frage ich mich manchmal, ob es nicht ganz sinnvoll gewesen wäre, ein
wenig mehr Mühe zu investieren, um am Ende noch etwas wie Germanistik,
oder Journalismus zu studieren. Was soll’s. Wer konnte denn auch ahnen,
dass ich mal Bücher schreiben würde ...
Nach der Schule
habe ich ganz klassisch eine Ausbildung gemacht. Einzelhandelskauffrau.
Danach gleich zur Sparkasse gewechselt, später den Bankkaufmann und den
Fachwirt dran gehängt. Vielleicht hätte ich auch noch den Betriebswirt
gemacht, wenn das Schreiben nicht dazwischen gekommen wäre.
im Frühling 2005 habe ich mir meinen größten Traum
erfüllt! Ich war in Schottland. Sechs Wochen lang alte Ruinen, dunkle
Lochs in mystischen Moorlandschaften und die atemberaubend herbe
Schönheit der Highlands. Wie ich mir schon dachte, haben mich die alten
Steinhaufen zu der einen oder anderen Geschichte inspiriert. Tatsächlich
sind meine Notizen auf einen Umfang angewachsen ... Holy Moly! Wann soll
ich das alles schreiben?!
Und da Schottland nun einfach nur gigantisch und toll war, war ich im
Februar 2006 gleich noch einmal dort. Während München im Schnee fast
erstickt ist, hatten wir eine Woche voller Sonnenschein (!) und
gelegentlichen Regenschauern. Abgesehen davon waren die Temperaturen
wirklich angenehm.
Gibt es Dinge, die
ich nicht ausstehen kann? Oh ja! Zum Beispiel das Solitär auf meinem
Rechner, das mich immer vom Schreiben ablenkt und bei dem ich es nicht
gebacken bekomme, es endlich von meiner Festplatte zu schmeißen! |